SPD Hünstetten BeitragsbildHerzlich willkommen bei der SPD Hünstetten!                                             

Liebe Hünstetter Bürgerinnen und Bürger,

wir freuen uns, dass Sie unsere Homepage besuchen. Wir Hünstetter Sozialdemokraten möchten
Sie mit diesen Seiten über unsere Aktivitäten und unsere Arbeit für Hünstetten informieren.

Besonders wichtig ist uns, Sie, die Bürgerinnen und Bürger an den politischen Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Daher laden wir Sie ausdrücklich zum Mitmachen ein. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Fragen und auch Kritik. Nutzen Sie hierzu bitte das Formular unter „Kontakte“.

Adrian Sonnemann & Horst Kaltwasser (Vorsitzende)

 

Kein gutes Ergebnis für die Sozialdemokraten

14,63 % erreichten wir bei der Kommunalwahl am 15. März 2026.
Damit sind wir mit 4 Sitzen in der Hünstetter Gemeindevertretung vertreten, womit wir 2 Sitze verloren
haben. Ein enttäuschendes Ergebnis für die Sozialdemokratie in Hünstetten.
Dazu unser Co-Vorsitzender Adrian Sonnemann:
,,Mit dem Wahlergebnis sind wir Sozialdemokraten selbstverständlich nicht zufrieden,
am Ergebnis gibt es auch nichts schön zu reden. Die Wahlgewinner stehen fest und
diesen möchten wir zunächst gratulieren. Es ist ein klarer Wählerwunsch, der
demokratisch herbeigeführt wurde und der ist zu respektieren und anzuerkennen. Aus
heutiger Sicht wäre es zu früh, eine Analyse für das schlechte Abschneiden der
Sozialdemokraten zu skizzieren. Viele begründen es mit dem Vergleich auf Landesund
Bundesebene, doch so einfach wollen wir es uns mit den Gründen nicht machen,
auch wenn uns bewusst ist, dass die Landes- und Bundespolitik uns nicht gerade
Rückenwind gebracht hat, im Gegenteil. Nichtsdestotrotz nehmen wir unseren
Wählerauftrag auch in der kommenden Legislaturperiode, aus der Opposition ernst und
werden die Arbeit der Gemeinde weiter kritisch begleiten und ggf. die Wählerschaft
aufklären und den Finger dort in die Wunde legen, wo es notwendig ist. Wir
Sozialdemokraten sind ebenfalls dafür bekannt, in besonders schweren Zeiten
Verantwortung zu übernehmen, selbst bei solch schwachen Ergebnissen.“

Trotz dieser schwieriger Situation wollen wir uns aber auch bei allen Wählerinnen und
Wählern bedanken, die uns 22.672 Stimmen geschenkt haben, um sie im
Gemeindeparlament zu vertreten. Vielen Dank für Ihr geschenktes Vertrauen!

Ebenso bedanken wir uns bei all unseren Kandidatinnen und Kandidaten, unseren
Genossinnen und Genossen sowie alle weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern in
diesem Wahlkampf. Unsere kommunalpolitische Arbeit lebt von diesen Menschen und
ihrem Engagement, ohne sie wäre das alles nicht möglich.
Auch unserem Wahlkampfteam möchten wir danken, denn sie haben sich bereit erklärt
diesen Wahlkampf direkt zu gestalten und zu organisieren – dies ist keine
Selbstverständlichkeit.

Wie unser Co-Vorsitzender Adrian Sonnemann bereits erwähnt hat, werden wir nun im
Ortsverein beraten, wie wir dazu beitragen können, dass die Menschen in Hünstetten
unsere sachlichen und konstruktiven Impulse für die Gemeinde wieder besser
wahrnehmen. Dabei steht eines allerdings schon fest: Der im Wahlkampf von uns
gewählte sachliche Kurs wird beibehalten, denn Populismus und Polemik gehört nicht
zu unserem Repertoire.
Das dieser Kurs wirkt, zeigt sich bereits jetzt im Kleinen: Im Wahlkampf befassten wir
uns auch mit dem Zustand der Hünstetter DGHs (siehe unsere Kanäle in den Sozialen
Medien und unsere Homepage unter Kommunalwahl2026 < Aussagen zur KW26),
wozu die Verfassung mancher Kegelbahnen ebenso gehörte. In Strinz-Trinitatis
funktioniert nun auf einmal die Kegelbahn wieder, laut Gemeinde – ganz nach unserem
Wahlkampfslogan: ,,Damit in Hünstetten die Kugel wieder rollt!“
Manchmal sind es die kleinen Erfolge im Leben.

SPD Hünstetten setzt sich für Transparenz bei der Aufarbeitung der Erdhügel-Thematik ein!

Die SPD Hünstetten engagiert sich seit 2023 aktiv für mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit in Bezug auf die Dokumentation und Finanzen rund um die Erdablagerungen am Sportpark Görsroth.
Bereits früh haben wir auf Unstimmigkeiten in den vorliegenden Angaben zu Erdmengen und Vergütungen hingewiesen.
Die bislang letzte offizielle Darstellung der Einnahmen aus der Erddeponie stammt aus Februar 2023 (HN Nr. 5/2023).
Demnach wurden 131.379 € inkl. MwSt. eingenommen. Für den Einbau wurden 52.500,42 € vergütet, sodass ein Überschuss von 78.879 € vor Steuerabzug ausgewiesen wurde.

Die Folgen des regelwidrigen Vorgehens – z.B. Bauen ohne Baugenehmigung – haben bis heute bereits Kosten verursacht, die in der Nähe des Überschusses liegen dürften.

Da die Bauarbeiten am Sportpark inzwischen seit längerer Zeit abgeschlossen sind, haben wir im Jahr 2025 beantragt, die wesentlichen Kennzahlen zum Gesamtprojekt – einschließlich der Einnahmen aus der Erdablagerung – vollständig und transparent offenzulegen.
Diese Anträge konnten jedoch keine Mehrheit finden.

Wie die aktuelle Berichterstattung zeigt, sehen auch andere Fraktionen weiterhin konkreten Klärungsbedarf und wünschen sich mehr Transparenz in dieser Sache.

Unabhängig von der anstehenden Kommunalwahl wurde unser Kandidat Hans Ulrich Weber im Dezember vom Wiesbadener Kurier zu dem Sachverhalt um eine Stellungnahme gefragt:

Wiesbadener Kurier „Aufklärung in Sachen Erdhügel? (17.02.2026)

„Die Untersuchungen ergaben 19.972 Kubikmeter verdichtetes Material.Davon abzuziehen seien 761 Kubikmeter Böschung, was am Ende eine Menge von 19.211 Kubikmetern ergebe, berechnet Weber. Um daraus auf die Menge lose angelieferten Materials zu kommen, müsse die Zahl mit dem Faktor 1,4 multipliziert werden. Das ergebe eine angelieferte Erdmenge von 26.895 Kubikmetern. Bei zehn Euro pro Kubikmeter würde das 268.950 Euro Einnahmen ergeben. Der Verein gibt jedoch an, lediglich 131.379 Euro eingenommen zu haben, wie der zwischenzeitliche Vorsitzende Michael Larisch 2023 veröffentlichte. Aus Sicht von Weber ergebe sich so ein „Fehlbetrag“ von über 188.000 Euro für den Verein. Was am Ende auch ein Fehlbetrag für die Gemeinde Hünstetten wäre.“

Grundlegende Informationen sind öffentlich, z.B. im Ratsinformationssystem der Gemeinde Hünstetten.

Die Verwaltung äußerte sich im Wiesbadener Kurier („Verwaltung kontert Kritik“), in meinOrt App sowie zuletzt in den Hünstetter Nachrichten (Nr.10, Seite 3):

(Zum vergrößern, bitte auf das Bild klicken.)



Die Verwaltung stellt dar, dass Mutterboden (8.036m³) in der Berechnung abzuziehen sei.

Diese Darstellung ist jedoch ein klarer Widerspruch zu der vorhandenen öffentlichen Stellungnahme der SG-Hünstetten, unterzeichnet durch Jan Kraus. Darin ist dokumentiert, dass „kein Mutterboden unter den angelieferten Erdmassen eingebaut wurde“.

Wir beziehen uns auf diese Fakten, die uns seit 2023 bekannt sind:
(Zum vergrößern bitte auf das Bild klicken)


(Auszug aus den Antworten der SG-Hünstetten)

Argumentation und Sachliche Grundlage:

  • Die aktuellen Darstellungen seitens der Verwaltung beruhen auf einem veralteten Informationsstand
  • Im Rahmen der öffentlichen Debatte im HFA (2023) sowie in der Stellungnahme der SG-Hünstetten, unterzeichnet durch BGM J. Kraus, wird eindeutig bestätigt, dass unter den angelieferten Erdmassen kein Mutterboden eingebaut wurde.
  • Damit stand seit Mai 2023 fest, dass das Vermessungsergebnis des Vermessers Sell von 19.972 m³ lediglich um den Abzug für die Böschungen von 761m³ und nicht um die vermeintliche Menge Mutterbodens von 8.036m³ zu reduzieren war.

Unabhängig davon wurde der tatsächlich vorhandene Mutterboden von 3.000m³ in den Böschungen und Pflanzflächen des Sportparken wiederverwendet und ist längst abgerechnet.

Der SPD-Hünstetten geht es um Transparenz und um die ehrliche Klärung zum Verbleib von Einnahmen und Ansprüchen, welche unmittelbar die Gemeindefinanzen betreffen. Wie gewohnt, halten wir uns dabei an Fakten und äußern uns sachlich, genauso wie unser Kandidat Hans Ulrich Weber.

Die Faktenlage ist klar, ebenso die Bedeutung des Themas.
Zum Abschluss eine Anmerkung: Es ist gut, dass der Bürgermeister Stellung bezieht, jedoch ist es nicht angemessen, einen Hünstetter Bürger öffentlich in ein schlechtes Licht zu rücken. Sachlichkeit wird gefordert, doch stattdessen wird ein Bürger unnötig in den Mittelpunkt gestellt, während die Hünstetter Nachrichten erneut entgegen den Richtlinien als Medium für einseitige Berichterstattung genutzt wurden. Der betroffene Bürger erhält zudem keine Möglichkeit zur Stellungnahme. Diese Art der Kommunikation schadet der Debatte und sorgt für Intransparenz. Auch andere Fraktionen fordern mehr Transparenz und Sachlichkeit. Im Mittelpunkt sollte die Sache stehen, nicht Einzelpersonen.

Arian Sonnemann (Vorsitzender)

 

Die Einsparungsmaßnahmen der schwarz-roten Landesregierung lehnen wir klar ab.
70 Millionen € sollen an den Integrierten Gesamtschulen eingespart werden.
Bildungsgerechtigkeit sieht anders aus ❌

💸 Der Vorschlag des hess. Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori mit Geldern aus seinem Ressort das Kultusministerium zu unterstützen? Abgelehnt ❌️ Der daraufhin erklärte Kompromiss die Einsparungen gelten nur für das Haushaltsjahr 2026 und werden dann zum nächsten Haushalt neu verhandelt, ist das absolute Minimum und selbst da ist zu bedenken: Es ist verhandelbar 🔍

📲Vieles kann man im Beitrag nachlesen, was unsere Einschätzung betrifft, aber eines wollen wir nochmal betonen:
Wir sind SozialdemokratInnen 🌹 Demokratischer Streit gehörte schon immer zu unserer parteiinternen Struktur und darum wollten wir uns zu dem Thema äußern. Wir wissen, dass es die Menschen in und um Hünstetten beschäftigt, auch wir sind sehr betroffen von der Entscheidung und haben uns auch innerhalb des OVs sehr mit dem Thema beschäftigt.
☝️Zu einer demokratischen Partei gehört auch dazu, dass man mal abweichende Meinungen zu den Geschehnissen auf einer anderen politischen Ebene hat.
Zum Schluss noch eine Botschaft an unsere GenossInnen auf Landesebene:
Koalition heißt Kompromiss, aber nicht Werteverlust. Wir erwarten einen echten Änderung mit dem Haushaltsplan 2027 📑

Wir werden zeitnah nach der Wahl nochmal einen Beitrag zu dem Thema auf unserer Homepage veröffentlichen 💻
Morgen geht es weiter mit unseren Inhalten zur Kommunalwahl 2026 ✊️🌹
#spd #hünstetten #hessen #bildung #integriertegesamtschule

Zum vergrößern , bitte auf das Bild klicken.

Leonard Karl Zahn (Vorstand)

Alles Interessante zur Hünstetter Kommunalwahl 2026
findet ihr unter folgenden Link : https://www.spd-huenstetten.de/kommunalwahlen-2026/

 

Wir trauern um Helmut Schumann,
unseren ersten Bürgermeister der Gemeinde Hünstetten.

Helmut Schumann

Über fast 30 Jahre hat er Hünstetten gestaltet, unter seiner Führung wuchsen die 10 Ortsteile zu
einer Einheit zusammen, deren kommunale Leistungen hessenweite Beachtung fanden. Der Aufbau einer leistungsfähigen, bürgernahen Verwaltung mit gutem Arbeitsklima war ihm Herzensangelegenheit.

In seiner gewinnenden und zugleich überzeugenden Art sorgte er dafür, dass Ideen und Entwicklungen mit breiter Mehrheit der Bürger und der Gremien umgesetzt wurden. Ob es um die Sicherung der überörtlichen Wasserversorgung, die Hünstetter Baulandentwicklung, das Kindergartenangebot oder den Bau der Gemeinschaftseinrichtungen ging, Helmut Schumann sorgte dafür, das Hünstetten im Rheingau-Taunus immer einen Schritt voraus war. So auch bei der Verknüpfung der Flurbereinigung mit dem Bau des Beuerbacher Sees.

Dem Vereinsleben gab er wichtige Impulse, u. a. durch die Einführung der Hünstetter Sportwoche und des Hünstetter Chorkonzerts.
Die Hünstetter SPD verliert in ihm einen überzeugten Sozialdemokraten, dem Gemeinwohl immer vor Einzelinteressen ging.
Wir verabschieden uns in dankbarer Anerkennung seiner Leistungen.

candle, tea light, hand

Mitmachen und etwas bewegen!

Wir sind überzeugt, dass Fortschritt möglich ist. Mit viel Engagement, guten Ideen und dem richtigen Teamgeist kann es auch in unserer oft so komplizierten Welt gelingen, das Leben für die Menschen besser zu machen. Nicht nur für wenige, sondern für alle.